/ Steckbrief

Sie liebt Krimis und Kommissare mit Kochkünsten

Helena Kreis arbeitet schon viele Jahre für FCTchurch. Sie ist die gute Seele im Büro, eine Allrounderin mit breiten Schultern, viel Durchhaltevermögen und eine Inspiration für die Menschen in ihrem Umfeld.

Mein Name: Helena Kreis

Mein Lieblingstier: Tiger Büseli

Meine Lieblingsschuhe: barfuss

Meine schönsten Ferien: In der Kindheit auf dem Campingplatz
Nicht lange her unvergessliche Tage ‘Lissabon und Umgebung intensiv’

Da will ich mal noch hin: In den 7. Himmel

Das kann ich gut: aufräumen und entsorgen

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Das kann ich nicht so gut: Guetzli und Kuchen backen

Das mach ich gern: kreativ wirken und einrichten

Das mach ich nicht gern: Mit dem Auto durch die Autowaschanlage fahren

Was ich eigentlich immer schon mal tun wollte: heiraten

Mein Vorbild: Beeindruckende Chefs

Diese Person würde ich gerne treffen: Jackie Pullinger

Mein Beruf: gelernte Floristin

Was ich eigentlich werden wollte: War mir auch immer schleierhaft und habe ich nie herausgefunden

Meine Aufgaben in FCT: Allrounderin mit breiten Schultern und Durchhaltevermögen

Dieser Song läuft gerade: Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin und im Radio ‘Dancing in the city’ läuft, kann es unverschämt laut im Auto werden.

Dieses Buch liegt auf meinem Nachttisch: Ab und zu Krimis mit Gehalt und am liebsten mit einem Kommissar, der wirklich gut kochen kann

Das hab ich immer mit dabei: Zahnbürste & Zahnpasta

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Eines meiner persönlichen Erlebnisse mit Gott: Eines meiner eindrücklichen Erlebnisse mit Gott ist einige Jahre zurück und ich empfinde, davon erzählen zu müssen. Im Jahr 1993, kurz nach der Wende, war ich mit einem Team im Einsatz in Rumänien und fahrlässig haben wir unseren Bus in der Nacht an einem einsamen Ort stehen lassen. Wohl auch aus Eile, weil wir zu knapp dran waren für ein Meeting. Die Überraschung liess nach dem Meeting nicht lange auf sich warten, unser Bus war von Fremden geleert worden. Auch unsere Pässe waren weg.

Am Tag darauf war der Gang zum Polizeiposten angesagt, um einerseits den Diebstahl sämtlicher Dinge im Auto - vor allem Esswaren - zu melden. In erster Linie ging es natürlich um unsere Pässe, die restlichen Dinge fanden in einem Land von grosser Armut zu jener Zeit gute Abnehmer. Leere Bäuche wurden gefüllt mit feinem Salami, gutem Brot und Schweizer Schokolade.

Die Polizei bot mir zur damaligen Zeit in Rumänien ein überraschendes Bild. Das Polizeibüro war völlig verstellt von Töpfen mit Pflanzen. Mir gegenüber sass ein Polizeichef, dessen Volumen die Knöpfe seines Hemdes sprengen liess und aus verständlichen Gründen war sein Jackett sicher noch aus er Zeit, als er als junger Mann den Polizeidienst begonnen hatte. Die Vorstellung, dass dieser Polizeichef eine minimale Energie aufwenden würde, um einem Dieb hinterher zu rennen, war ausser Reichweite meiner Vorstellungskraft. Wir mussten jedoch zwingend unsere Pässe zurückbekommen.

Noch im Aufnehmen des Deliktes begann es in meinem Kopf zu rotieren und ich versuchte zu organisieren, wie wir die Sache selber an die Hand nehmen könnten. Ich stellte mir vor, wie wir nach Bukarest ins Schweizer Konsulat reisen würden: Ein Tag Hinreise auf äusserst holprigen Strassen, ebenso lange die Rückreise.

Mitten in diesen Überlegungen wurde ich von Gottes Reden gestoppt: "Helena, unterstell dich der staatlichen Autorität!" Gemeint war tatsächlich der Polizeichef mir gegenüber, der unser Anliegen nicht wirklich ernst nahm und von dem ich mir auch mit viel Phantasie nicht vorstellen konnte, wie er die Sache zu Ende führen könnte.

Der innere Hinweis war jedoch so klar und unmissverständlich, dass ich meine Pläne, auf eigene Faust neue Pässe zu besorgen, abrupt aufgab. Kurz darauf verliessen wir den Polizeiposten, nicht euphorisch oder siegesbewusst. Es war völlig unklar, wie es enden würde. Auch die Idee, nach Bukarest zu fahren, hatte ich aufgegeben, mich ohne Wenn und Aber ganz dem Reden Gottes unterstellt.

Stunden später - gemäss meinen ursprünglichen Überlegungen wären wir bereits Richtung Bukarest unterwegs gewesen - suchte uns jemand auf. Innerhalb weniger Stunden hatten wir unsere Pässe wieder.

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