/ Steckbrief

Sie hat 19 Lieblingsmenschen

Marie-Louise Gasser ist leidenschaftlich gerne Grossmami. In ihrem Herzen hat nicht nur ihre Familie, sondern alle Menschen aus ihrem Umfeld einen speziellen Platz.

Mein Name: Marie-Louise

Mein Spitzname: Mary (so werde ich von allen genannt)

Meine Lieblingsmenschen: Es fällt mir sehr schwer, zu definieren, wer meine Lieblingsmenschen sind. In meinem Herzen haben alle Menschen aus meinem Umfeld einen speziellen Platz und ich möchte niemanden ausgrenzen. Wenn ich mich wirklich einschränken müsste, würde ich sagen, dass mein Mann, meine Kinder, meine Schwiegerkinder und Enkel meine Lieblingsmenschen sind. Das sind dann insgesamt 19.

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Mein Lieblingstier: Schaukelpferd: Das einzige Haustier, das man nicht füttern und misten muss.

Meine Lieblingsschuhe: Alle Schuhe, die bequem sind

Meine schönsten Ferien: Wanderferien mit meinem Mann Wälti im Bündnerland. Unser ältester Sohn Joel war damals gerade drei Monate alt und wir verbrachten die Ferien bei Joels Gotte.

Da will ich mal noch hin: Nach Lusaka, Sambia. Ich würde gerne unser Hilfswerk FCTrelief vor Ort besuchen.

Das kann ich gut: Ich bin gut in praktischen Dingen, wie beispielsweise Kochen oder körperliches Arbeiten. Ich kann gut Zuhören und kann gut mit Kindern umgehen, auf sie eingehen und Geschichten erzählen. Ich bin eine erfahrene Fliegen-Killerin. Ich kann gut Traktorfahren. Auch Musik ist etwas, das mir liegt. Ich kann Gitarre spielen und singen.

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Das kann ich nicht so gut: Mehrere Sachen gleichzeitig machen

Das mach ich gern: Ich bin leidenschaftlich gerne Grossmami. Ich mache alles gerne, was so ein Grossmami halt macht. Auch Sudoku und Kreuzworträtsel sind mir eine willkommene Abwechslung.

Das mach ich nicht gern: Ich mag es nicht, wenn ich im Mittelpunkt stehe. Vor vielen Leuten sprechen fällt mir schwer.

Was ich eigentlich immer schon mal tun wollte: Leider kam mir zu dieser Frage nichts in den Sinn. Ich hab mir in meinem Leben noch nie viele Gedanken über Wünsche und Ziele gemacht. Ich lebe jeden Tag und nehme ihn so, wie er kommt. Ich mag Veränderungen und viel Neues nicht so gern.

Mein Vorbild: Meine verstorbene Schwiegermutter Anna Gasser, von allen liebevoll "Grosi" genannt. Sie war so sehr sich selbst, völlig unabhängig von den Umständen. Sie hat sich nie verstellt. Sie hat gelernt, alles mit Gelassenheit und Ruhe anzugehen. Auch Christine Merk, "Mum", ist mein Vorbild. Sie ist eine starke Frau an der Seite ihres Mannes und gibt jedem Menschen, der mit ihr in Kontakt kommt, die Gewissheit, wertvoll und beachtenswert zu sein.

Diese Person würde ich gerne treffen: Meinen Vater. Er ist kurz nach der Geburt unseres dritten Kindes, Lukas, gestorben. Ich war damals 25 Jahre alt. Ich bin mit vielen Geschwistern aufgewachsen und wir hatten wenig Zeit zum Reden. Ich würde ihm gerne die Frage stellen, was ihm im Leben Freude gemacht habe.

Mein Beruf: Ich bin gelernte Bäuerin. Ich habe ein Haushaltslehrjahr und später die Bäuerinnenschule gemacht. Heute arbeite ich gemeinsam mit meinem Mann Walter auf unserem Bauernhof, wir züchten Wasserbüffel und verkaufen ihre Milch.

Was ich eigentlich werden wollte: Eigentlich wollte ich Hauspflegerin werden (heute: Spitex). Ich habe mal kurz auf diesem Beruf gearbeitet. Habe eine Familie unterstützt, deren Mutter eine Krebsdiagnose hatte. Das habe ich sehr gerne gemacht.

Meine Aufgaben in FCT: Ich bin Teil des Gemeindeleitungsteams von FCTchurch. Ich leite den Standort Münchwilen zusammen mit meinem Mann Walter. Ich nehme verschiedene Aufgaben in den Gottesdiensten am Sonntag Morgen wahr, wie beispielsweise Gottesdienstleitung und ich wirke in der Anbetung mit.

Dieser Song läuft gerade: Bei mir läuft entweder Motorengeräusch oder eine Kinderkassette: "Claudius und Kasimir". In meinem Herzen läuft der Song "Näher an sein Herz" und "Gott ist's möglich". Ich kann den ganzen Tag vor mich hin pfeifen. Das liegt in der Familie. Mein Bruder hat oft im Stall so laut gesungen, dass es im ganzen Dorf hörbar war.

Dieses Buch liegt auf meinem Nachttisch: Auf meinem Nachttisch liegt ein Notizbuch. Wenn ich nachts nicht schlafen kann und mir Gedanken kommen, schreibe ich sie auf. Ich bin abends zu müde, um im Bett noch zu lesen.

Das hab ich immer mit dabei: Taschentücher

Eines meiner persönlichen Erlebnisse mit Gott: Gott hat für mich gesorgt, ohne dass ich ihn speziell darum gebeten habe. Am eindrücklichsten wurde mir das durch die Situation bewusst, wie er mir meinen Mann Walter geschenkt hat. Nach dem Schulabschluss arbeitete ich in einem Altersheim in Eschlikon. Walters Schwester hatte kurz vor mir ebenfalls angefangen, dort zu arbeiten. Sie lud mich zu sich nach Hause ein, ins "Thal". So heisst der Hof, auf dem mein Mann Walter aufgewachsen ist. Im "Thal" lernte ich ihn kennen und er war von Anfang an ein riesiges Geschenk für mich. Ich habe mir nie Sorgen gemacht oder mich speziell um einen Mann bemüht. Gott hat ihn mir einfach so geschenkt.

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