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In Turnschuhen bis nach Patagonien

Sie steht ihre Frau, am liebsten und nur in Turnschuhen! Lee Büchi weiss wer sie ist, kocht gerne und gut und freut sich an den Menschen, denen sie begegnet.

Mein Name: Lee Büchi

Mein Spitzname: Stollenfloh (habe ich mir selber gegeben) und in den USA ist es SwissMiss (hat mir ein Trucker gegeben). Eine sehr gute alte Freundin nennt mich Lilly, das finde ich komisch.

Mein Lieblingsmensch: Im Moment meine Mom. Leider ist sie kürzlich verstorben, weiter ist mir meine Familie nahe und wichtig.

Mein Lieblingstier: Das wunderbare Pferd, da bin ich hin und weg.

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Meine Lieblingsschuhe: Von Kindheit an - es ist halt so - die „Turnschuhe“

Meine schönsten Ferien: Die Bootsferien mit meiner Schwester Jacqueline in den Norfolk Broads, als wir noch jung waren. Zwei Schwestern, die ausgingen, die Welt zu erobern. Einfach lustig und abenteuerlich, mit Episoden, die unvergesslich sind. Dabei habe ich auch gelernt, was es heisst, in das Leere zu springen und zu überleben.

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Da will ich mal noch hin: Patagonien - wenn da nur der lange Flug nicht wäre und mit Schiff wäre es noch schlimmer. Oh je, ich werde wohl nie dahin kommen.

Das kann ich gut: Meine Geschmacksknospen sind ganz gut. Diese wollen befriedigt werden und so esse ich gerne gut. Zum Ausgleich meines stressigen Arbeitsalltages koche ich selber sehr gerne. Ich höre, dass es jeweils gut schmeckt. Das macht Freude.

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Das kann ich nicht so gut: Eigentlich kann ich alles, was ich können muss. Und doch, da gibt es vieles, was mir nicht so gut von der Hand geht. Dazu stehe ich. Das ist zum Beispiel Texte oder Protokolle schreiben oder Entscheidungen treffen. Das hält mich jedoch nicht ab, meine Frau in diesen Dingen zu stehen.

Das mach ich gern: Die Natur geniessen. Draussen sein und staunen, was Gott geschaffen hat. Das löst immer wieder Demut aus in mir. Auf dem Golfplatz findet man mich, wenn es wirkt, als ob ich verschwunden wäre.

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Das mach ich nicht gern: Gärtnern ist etwas, das mich wirklich Überwindung braucht und wozu ich mich disziplinieren muss. Manchmal vergesse ich, Wasser zu geben und das hat verheerende Auswirkungen. Ich habe einen wunderbaren Garten, der jedoch bewirtschaftet sein will. Gott hat mich mit einem begnadeten Neffen gesegnet, der mich im Garten unterstützt und mich manchmal eben auch überfordert mit seinen Ideen.

Was ich eigentlich immer schon mal tun wollte: Ausschlafen!

Mein Vorbild: Mein Pastorenehepaar Joanna und Emanuel Hunziker. Sie beeindrucken mich und sind genial. Ich bin dankbar, dass es sie gibt.

Diese Person würde ich gerne treffen: Ich habe bereits viele gute, liebe Menschen getroffen. Jedesmal bin ich überrascht, wie wichtig es ist, dass ich gerade diese Person treffe. Darum bin ich offen und gespannt, wer es noch alles sein wird, weil ich es schätze, genau diese Person zu treffen.

Mein Beruf: Als Quereinsteigerin bin ich schlussendlich bei der Sozialarbeit gelandet, wo ich mit Herz und Empathie dabei bin. Das geht auch soweit, dass ich mich manchmal über die heutige Sozialpolitik in der Schweiz echauffieren kann. Dann wird es auch mal sehr laut.

Was ich eigentlich werden wollte: Ich erinnere mich gut. Damals, als Kind, war es Tierärztin. Tiere heilen und sorgsam sein. Nun, ich liebe immer noch die Tiere und bin fasziniert von der Vielfalt. Später wollte ich unbedingt die Stellung meiner Grossmutter im Geschäft meines Grossvaters innehaben. Sie wirkte so stolz und selbstsicher auf ihrem Bürostuhl am Pult. Dass ich später einmal dort sitzen würde, konnte ich nicht erahnen. Ich wirkte dann aber wohl nicht so stolz und selbstsicher, dazu war ich viel zu jung und unerfahren.

Meine Aufgaben in FCT: Eine Säule sein, gefestigt und standhaft im Glauben leben. Das bin ich. Ich investiere mich gerne in die Gemeindeleitung und ins Finanzteam von FCTchurch und bin eine stolze FCT Standort Münchwilerin.

Dieser Song läuft gerade: “working nine to five” von Dolly Parton. Yeah. Ich singe mit und tanze - es ist laut...

Dieses Buch liegt auf meinem Nachttisch: Es ist kein Buch, sondern mein iPad. Es beinhaltet viele Worte und natürlich anderes. Da die Nächte manchmal etwas lang sind, habe ich Zeit um Zeitung zu lesen, zu gamen, Facebook zu kontrollieren, Rezepte zu lesen und im Geiste durch zu kochen, meine Agenda zu justieren und den nächsten Tag zu planen. Dann schlafe ich wieder ein.

Das hab ich immer mit dabei: Natürlich meine Turnschuhe

Eines meiner persönlichen Erlebnisse mit Gott:
Gott redet mit mir und denkt gut über mich. Er hat mich erschaffen und es ist sehr gut so. Ich bin geliebt und angenommen. Das war immer so, nur wusste ich das nicht immer. Mehr und mehr wachse ich an dieser Kraft und Zuversicht, die Gott mir schenkt.
Heute wurde ich von einem Mitarbeiter an meiner Arbeitsstelle als Führungsperson persönlich mit vernichtenden Worten in Frage gestellt: „Du weisst ja, was ich von dir als Leitung halte ....!“. Wie gehe ich mit diesen oder solchen herausfordernden Momenten um? Ohne Gottes Zuversicht geht es nicht. Ohne seine Zusage in meinem Leben kann ich keine Leitungsfunktion inne haben. Ohne sein Wort und seine Positionierung an Orten, wo ich wirken soll, funktioniert gar nichts für mich. Ich selber nehme alles persönlich und so werde ich angreifbar in meinem Sein und in meiner Identität. Gott hat mir jedoch die Identität in ihm geschenkt und das entlastet mich in meinem Sein, da ich durch Christus lebe. Jesus sagt mir, wer ich bin und was ich bin. Ich nehme meinen Mitarbeiter sehr ernst, in allem was er sagt. Über meine Positionierung oder Setzung hat er keine Macht. Das ist in Gottes Hand und das glaube ich. Ich muss mich auch nicht rechtfertigen, nur für meine Fehler einstehen und Fehler mache ich. Christus rechtfertigt mich und vergibt, das reicht mir. Ich lebe mein Leben aus der Kraft Gottes und so übe ich meine Leitungsfunktion aus, mit der Zuversicht, die Gott mir gibt. Ich bin wachsam und am Wachsen.

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In Turnschuhen bis nach Patagonien
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