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Miteinander statt neben einander

Vier Tägerwiler Kirchen feierten mit einem ökumenischen Gottesdienst ihren gemeinsamen Nenner, Jesus Christus. Auch FCTchurch war dabei.

Anlässe dieser Art haben eine lange Tradition in Tägerwilen. Philipp Widler, Pfarrer der evangelischen Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben, betonte, wie wertvoll es sei, als Christen gemeinsam das zu feiern, was uns trotz aller Unterschiedlichkeiten verbinde: Jesus Christus.

Die evangelische und die katholische Kirchgemeinde, die FCTchurch und die syrisch-orthodoxe Kirche luden am Sonntag zum ökumenischen Familiengottesdienst in der reformierten Kirche.

Im berührenden Gottesdienst war dieser verbindende Kern und das Miteinander durchs Band spürbar: Pfarrer Widler führte durch den Gottesdienst, FCTchurch gestaltete den musikalischen Rahmen. Daniel Schneider, Religionspädagoge der katholischen Pfarrei St.Stefan, predigte und Hannes Sacilik von der syrisch-orthodoxen Kirche betete das Vater-Unser auf Aramäisch.
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Daniel Schneider (katholische Pfarrei), David Gasser (FCTchurch) und Philipp Widler (refomierte Kirchgemeinde)

Der Gottesdienst war sehr kinderfreundlich gestaltet. Kinderlieder mit Bewegungen waren ein fester Bestandteil. Bei der Textlesung wurden Bilder aus einem Bilderbuch auf die Leinwand proijziert und im hinteren Bereich der Kirche gab es eine Kinderecke.

Die gute Zusammenarbeit der vier Kirchen wurde von allen Verantwortlichen geschätzt. „Es fordert heraus, die verschiedenen Traditionen zusammen zu bringen, aber in Christus finden wir zur Einheit“, sagte Emanuel Hunziker, Gemeindeleiter der FCTchurch. Für Philipp Widler ist es gar einer der wichtigsten Gottesdienste, weil damit ein starkes Zeichen gesetzt wird.
Beim anschliessenden Mittagessen war die Bürgerhalle gut gefüllt und die entspannte Atmosphäre bot Raum für Begegnungen.
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Als diesjähriges Spendenprojekt wurde das Hilfswerk FCTrelief von dessen Leitern Heiner und Chris Merk vorgestellt. Parallel stand den Kindern ein vielfältiges Angebot an Spiel und Spass offen: Kinderschminken, eine Hüpfburg in der Turnhalle und ein kleiner Friseursalon.
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„Solche Anlässe sind toll und müssten häufiger stattfinden“, meinte Simone Widler.
Auch Romina Hunziker gefiel die lockere Atmosphäre. "Es ist schön, dass wir als Christen verschiedener Denominationen so entspannt zusammen sein können. Es war wirklich ein gutes Miteinander."

Auch das Tagblatt berichtete über diesen Tag.

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