/ Steckbrief

Menschen zu helfen ist seine Leidenschaft

Sante Neuweiler hat in seinem Leben schon vielen Menschen geholfen und ebenso viel zurückerhalten. Das Hilfswerk FCTrelief mit seiner Tätigkeit in Sambia liegt ihm besonders am Herzen.

Mein Name: Sante Neuweiler

Mein Spitzname: Da mein Name sehr selten ist, ist er Spitz-, Über- und Kurzname gleichzeitig, und ich kenne niemanden mit dem gleichen Namen.

Mein Lieblingsmensch: Meine liebe verstorbene Frau Renate. Sie zu heiraten, war die beste Entscheidung in meinem Leben. Obwohl sie lange krank war, hat sie mir genau so viel geholfen wie ich ihr. Sie fehlt mir extrem und ich finde es schwierig, ohne sie weiterzuleben. Doch sie hat mir auch beigebracht, wie ich das Leben selbständig meistern kann. Das hilft mir jetzt und der Glaube an Jesus gibt mir Hoffnung.

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Mein Lieblingstier: So lange mein Büsi noch lebt, ist sie es, nachher schaue ich weiter.

Meine Lieblingsschuhe: Lieblinge habe ich keine, sie müssen praktisch sein.

Meine schönsten Ferien: Beinwil am See: Wir machten Ferien in einem einfachen Bauernhaus und dazu entdeckten wir, dass Renate der Aufenthalt am See in Bezug auf ihre Krankheit gut tat. Dadurch kamen wir vor mehr als 10 Jahren auf die Idee, nach Romanshorn an den See zu ziehen.

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Da will ich mal noch hin: Nach Sambia. Ich möchte das Hilfswerk FCTrelief besuchen, das Renate und ich mit Material und Finanzen unterstützen.

Das kann ich gut: Logistische Arbeiten liegen mir. Das heisst, ich kann gut Ordnung und System in ein Chaos hineinbringen. Ich helfe beispielsweise dem Hilfswerk "Pro Schule Ost". Das Hilfswerk sammelt Schulmöbel und Schulmaterial, um sie mittellosen Schulen im Osten weiterzugeben. Sie haben eine Lagerhalle in Lengwil. Dort helfe ich, die Materialien zu ordnen.

Das kann ich nicht so gut: Da ich seit Geburt eine Lese- und Gedächtnisschwäche habe, strengt mich das Lesen von längeren Texten sehr an. Wenn mehrere Leute zusammen sind, komme ich sehr schnell in einen desorientierten Zustand. Aber Jesus gab mir Geduld und Ausdauer.

Das mach ich gern: Ich arbeite gerne im Locorama, wo es meine Aufgabe ist, bei vielem anzupacken, aufzuräumen und zu jäten. Anfangs gefiel mir das Jäten nicht so, aber es wurde mir zu einem grossen Segen. Denn wenn ich am Jäten bin, kann ich gleichzeitig in meinem Herzen mit Gott sprechen und fühle mich Gott nahe, und das hilft mir, ohne meine Frau Renate im Leben weiter zu gehen.
Das ganze Jahr durch gehe ich dreimal pro Woche schwimmen. So brachte ich meine Gliederschmerzen weg und jetzt mache ich es, um mich fit zu halten.

Was ich eigentlich immer schon tun wollte: Ich wollte schon immer Menschen etwas Gutes tun, ihnen dienen. Das tue ich auch mit meinem Leben.

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Mein Vorbild: Ist Jesus. Ihm verdanke ich mein ganzes Leben. Ich habe keine Angst vor dem Sterben, sondern ich weiss, dass ich ihn dann von Angesicht zu Angesicht sehen werde und auch Renate wieder sehen werde. Darauf freue ich mich.

Diese Personen würde ich gerne treffen: Tabea und Patrick Kunsongwa, die für unser Hilfswerk FCTrelief und auf unserer Farm in Sambia arbeiten.

Mein Beruf: Nach getaner Arbeit als Schreiner bin ich im aktiven Ruhestand

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Was ich eigentlich werden wollte: Lokführer, aber gesundheitlich bedingt war das nicht möglich.

Meine Aufgaben in FCT: Am Sonntag Morgen helfe ich nach dem Gottesdienst im Bistro. Auch Seniorentreffen finden bei mir zu Hause statt. Ich erledige Abwartsarbeiten in unserem Saal in Romanshorn und helfe in der Kindertagesstätte "Hello Kita" in Schönenberg mit, wenn mal ein Handwerker gebraucht wird.

Dieser Song läuft gerade: Ich höre fast keine Musik.

Dieses Buch liegt auf meinem Nachttisch: Aufgrund meiner Leseschwäche liegt da kein Buch. Aber mein Tablet liegt da. Ich verwende es als Uhr und Wecker, damit ich morgens aus dem Bett komme.

Das hab ich immer mit dabei: Ich trage Jesus bewusst in meinem Herzen, die Beziehung zu ihm gibt mir Halt und Leben.

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Eines meiner persönlichen Erlebnisse mit Gott: Im Dezember 2018 durfte ich in Moldawien Weihnachtspäckli an die Ärmsten der Armen verteilen. Ich konnte viele Kontakte zu anderen Kirchen und Organisationen aufbauen. Es freut mich besonders, dass wir als Standort Romanshorn voraussichtlich dieses Jahr bei der Weihnachtsaktion mitmachen.

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Menschen zu helfen ist seine Leidenschaft
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