/ Steckbrief

Noch einen Tango

Eliane Tomasi hat Temperament: Sie tanzt und lacht gerne, hat in Mexiko ein Geschäft geleitet und dabei gelernt, dass Gott mehr Fantasie hat, als sie dachte.

Mein Name: Eliane Tomasi Metzler

Mein Spitzname: Eli

Meine Lieblingsmenschen: An erster Stelle mein Ehemann und mein Sohn und dann gibt es da noch viele mehr

Mein Lieblingstier: Geckos, Eidechsen, Königslibellen

Meine Lieblingsschuhe: Das wechselt - momentan meine türkis-grün-roten, blumigen Sommerschuhe

Meine schönsten Ferien: Unsere Hilfswerk-Einsätze als Familie in Guinea-Afrika, Kambodscha und Indien. Es fasziniert mich, andere Kulturen aus nächster Nähe kennenzulernen.

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Da will ich mal noch hin: In die Wildnis von Canada

Das kann ich gut: Lachen, mich mit Kindern freuen oder beschäftigen, mich anderen Kulturen anpassen, in einfachsten Verhältnissen leben

Das kann ich nicht so gut: Mir Zeit nehmen für Hausarbeiten und Garten, ruhig sitzen, geduldig sein

Das mach ich gern: Reisen, Tango tanzen mit meinem Mann, lesen, die Natur bestaunen, kreatives Gestalten

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Das mach ich nicht gern: Den Komposteimer leeren, bügeln

Was ich eigentlich immer schon mal tun wollte: Eine Alters-WG gründen, wo man sich gegenseitig unterstützt und gemeinsam Spass hat

Mein Vorbild: Mein Onkel Heinz (90 J.), der sich selber treu bleibt und nicht mehr zu scheinen braucht, als er ist. Er hat in seinem Leben vielen Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, eine Chance gegeben (Arbeitsplatz, Wohnung) und sich trotz negativer Erlebnisse nicht abhalten lassen, weiteren Menschen zu helfen.

Diese Person würde ich gerne treffen: Eine alte Freundin, die mir sehr nahe stand. Wir haben uns aber im Laufe der Zeit aus den Augen verloren.

Mein Beruf: Ursprünglich Arztgehilfin, med. Laborantin, Hotelier in Mexiko, jetzt Bibliothekarin

Was ich eigentlich werden wollte: Mein Kindertraum war Kinderkrankenschwester und Air-Hostess

Meine Aufgaben in FCT: Ich bin verantwortlich für die Dekoration und Ansprechperson der Kids Church (Kindergottesdienst) am Standort Effretikon. Während des Gottesdienstes unterrichte ich die Teenager oder helfe im Kindergottesdienst mit.

Dieser Song läuft gerade: Ein Oldie (kenne den Titel nicht)

Dieses Buch liegt auf meinem Nachttisch: "Abendrot" und "Unsere Seelen bei Nacht" von Kent Haruf, "Unter Heiligen" von Ann Weisgarber

Das hab ich immer mit dabei: Lippenbalsam, Papier-Taschentücher, "Zältli", Stift

Eines meiner persönlichen Erlebnisse mit Gott: Vor vielen Jahren habe ich in Mexiko eine Aktiengesellschaft gegründet und war in der Tourismusbranche tätig. Als Geschäftsführerin wurde ich immer wieder vor Situationen gestellt, die mich in dieser korrupten und willkürlichen Welt mehr als herausforderten. Auf ehrliche Art und als Frau ein Geschäft aufzubauen und zu führen verlangte mir viel ab und machte bürokratische Abläufe zum Teil sehr langwierig, denn ohne Schmiergelder zu bezahlen, landet man unwillkürlich in der Warteschlaufe. Oft war ich ratlos, fühlte mich vollkommen überfordert und kam an meine Grenzen. In solchen Momenten durfte ich immer wieder Gottes Führung erleben, im Gebet oder durch Menschen, die er mir zur Seite stellte. Die Gebete des Frauenteams vom Standort Effretikon bewirkten oft Wunder und öffneten Türen!
Solche Situationen liefen nicht immer nach meinen Vorstellungen ab, doch ich lernte dabei, dass Gott eine viel blühendere Fantasie hat als ich. Seine Lösungen bewirkten weit mehr, als meine Wünsche, die den geringsten Weg gewählt hätten. Das grösste Geschenk, das sich aus dieser schönen und interessanten, aber auch herausfordernden Mexikozeit mitnehmen darf, ist meine Beziehung zu Gott, die im Vertrauen mehr und mehr wachsen durfte.

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Noch einen Tango
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