/ Steckbrief

Die Katzenmutter

Ruth Leuzinger wohnt mit einer Familie auf einem Bauernhof, wo sie nicht nur eine Katzenmutter für die Bauernhofkatzen, sondern auch eine geliebte Grossmutter für die Enkel der Familie ist.

Mein Name: Ruth Leuzinger

Mein Spitzname: RuthLe. Mein Jungschi-Name war Büsi. Von den Enkeln der Familie, mit der ich zusammenwohne, werde ich "Ruth Leuzinger" genannt

Mein Lieblingsmensch: Schwierig zu sagen, es gibt viele

Mein Lieblingstier: Katzen, besonders Maffi mit ihren Jungen und Ringo, mein Kater. Schmetterlinge als Sujet mag ich sehr, zum Beispiel auf der Bettwäsche oder als Dekoration.

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Meine Lieblingsschuhe: Meine Hausschuhe Clog Duflex, die ich genau dann zum Geburtstag bekommen habe, als ich sie brauchte

Meine schönsten Ferien: Die Ferien auf der Naturschutzinsel Schiermonnikoog (Niederlande) gehören dazu. Ferien mit meiner Familie, zum Beispiel in der Toskana: Volterra gefällt mir speziell gut.

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Da will ich mal noch hin: Irland, Island, nochmals nach Slowenien

Das kann ich gut: Mich freuen, helfen, ordnen und sortieren, platzsparend aufräumen, das Detail sehen, kreativ sein, Kreistanz anleiten

Das kann ich nicht so gut: Früh aufstehen, Prioritäten richtig setzen

Das mach ich gern: Das machen, was ich gut kann. Im Garten Zeit verbringen, Maffi kraulen, finnische Sauna, Aqua-Fit, "Käfälä"

Das mach ich nicht gern: Es kommt auf den Zeitpunkt drauf an. Schreiben

Was ich eigentlich immer schon mal tun wollte: Nach Genf fahren. Bunte Unterwasserwelt erleben

Mein Vorbild: Beispielsweise Yvonne Gasser ("Wöni"), sie hat mein Leben sehr positiv geprägt. Menschen, die in der Gnade Gottes und integer leben. Je nach Lebensbereich habe ich verschiedene Vorbilder.

Mein Beruf: Von Hauspflegerin über Betreuerin und Bewegungspädagogin bis hin zu Eierverkäuferin und ehrenamtlichen Aufgaben

Was ich eigentlich werden wollte: Als Kind habe ich mir die Sendung "Was bin ich?" mit Robert Lembke angeschaut. Bei dieser Sendung musste man Berufe raten. Einmal war der zu erratende Beruf "Katzenmutter". Danach wollte ich gerne Katzenmutter werden. Später traf ich die Katzenmutter aus der Sendung wieder, als ich bei ihr eine Katze kaufte. Da ich wusste, dass ich nicht Katzenmutter werden konnte, wollte ich Handarbeitslehrerin werden. Als ich in der Sekundarschule sah, wie die Mitschüler mit der Handarbeitslehrerin umgingen, war dieser Berufstraum für mich allerdings gestorben. Später wollte ich Tierarztgehilfin, kurz auch Laborantin, Bäuerin werden.

Meine Aufgaben in FCT: Ich bin im Bistroteam, das heisst, ich bereite Kaffee und Kuchen für den Gottesdienst vor. Bin im Reinigungsteam und Kassiererin am Standort Münchwilen.

Dieser Song läuft gerade: Keiner. Ich höre den Regen auf dem Dachfenster und Maffi’s Schnurren, zwischendurch das Fiepen eines ihrer Jungen.

Dieses Buch liegt auf meinem Nachttisch: "Verspannungen sanft lösen" von Dr. med. Ellen Fischer

Das hab ich immer mit dabei: Agenda, Activaball. Aber wichtiger ist für mich das, was ich immer in meinem Herzen mit dabeihabe, nämlich meine Verbundenheit: Einerseits meine Verbundenheit mit Gott, andererseits gibt es auch viele Menschen, mit denen ich mich durch den Glauben verbunden fühle, auch wenn wir uns nicht häufig sehen oder weit entfernt voneinander sind.

an-der-Hochzeit-J.--R.Sutter

Eines meiner persönlichen Erlebnisse mit Gott: Schon seit meiner Kindheit war ich pessimistisch. Als ich eine Erschöpfungsdepression hatte, war es für mich unmöglich, positiv von mir zu denken. Ich war in negativen Gedanken gefangen. So sehr ich mich anstrengte, ich schaffte es nicht, da rauszukommen, auch nicht mit positivem Denken. Durch einen längeren Prozess, durch professionelle Hilfe, durch die Unterstützung von Menschen aus meinem Umfeld und durch die Kirche habe ich gelernt, Gottes Gedanken über mir zu denken. Dies hat meine innere Stabilität wiederhergestellt. Ein paar Beispiele aus meinem Leben:

Früher dachte ich, ich genüge nicht. Heute weiss ich, dass ich geliebt, angenommen und wertvoll bin.
Früher dachte ich, andere denken negativ über mich. Heute glaube ich, dass andere Menschen mir grundsätzlich positiv gegenüberstehen.
Früher dachte ich, dass ich ein Versager und deshalb wertlos bin, eigentlich eine Last oder ein Hindernis für andere. Heute glaube ich an die Gnade Gottes, die mich trotz Fehlern und Versagen wertvoll macht. Ich habe eine neue Identität gefunden und die Erfahrung gemacht, dass ich Fehler machen darf und den Ansprüchen anderer nicht genügen muss.
Früher dachte ich, dass ich allein bin, naiv bin und vergessen wurde. Heute vertraue ich Gott als meinem liebenden Vater, meinem Versorger. Er ist meine Gerechtigkeit. Ich muss mich nicht rechtfertigen, sondern ich darf darauf vertrauen, dass Gott für mich einsteht und mir zu meinem Recht verhilft.
Früher bestand mein Glaube vor allem aus Gesetzen und Regeln, ich wollte alles richtig machen und litt darunter. Heute bin frei davon, und mein Glaube beruht auf einer lebendigen Beziehung zu Gott.
Früher dachte ich schwarzweiss und haderte mit verschiedenen Umständen. Heute lebe ich im Jetzt, bin versöhnt mit meiner Lebensgeschichte, meinem Zivilstand und mit mir selbst.

Was schätzt du an Ruth? Was macht sie einzigartig?
Ermutige Ruth, indem du einen wertschätzenden Kommentar hier auf dem Blog hinterlässt!

Die Katzenmutter
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