/ Steckbrief

Ein Herz aus Gold

Andrea Ramsauer würde gerne mal ein echtes Schmuckstück selbst herstellen. Auch ihr Leben ist wie ein Schmuckstück und erzählt von der Liebe von Jesus.

Mein Name: Andrea Ramsauer

Mein Spitzname: Während der Primarschulzeit: Andi. Seither habe ich keinen mehr

Mein Lieblingsmensch: Ich habe keinen speziellen Lieblingsmenschen - meine Familie und Freunde gehören alle dazu

Mein Lieblingstier: Hund

Kalif

Meine Lieblingsschuhe: Strandschuhe!

Meine schönsten Ferien: Das erste Mal in Hong Kong und anschliessend in Thailand

Sonnenuntergang-Thailand

Da will ich mal noch hin: Südafrika

Das kann ich gut: Ordnung halten

Das kann ich nicht so gut: In hektischen Situationen ruhig bleiben, geduldig sein

Das mach ich gern: Mit Freunden zusammen ein feines Essen geniessen, diskutieren, mich an frühere lustige Begebenheiten erinnern und viel lachen

Das mach ich nicht gern: Fenster putzen

Was ich eigentlich immer schon mal tun wollte: Ein Schmuckstück mit einer meiner Freundinnen, die in einer Bijouterie angestellt ist, von A-Z selbst herstellen

Mein Vorbild: Ich habe viele Vorbilder - je nach Bereich

Diese Person würde ich gerne treffen: Meinen Vater, der leider verstorben ist, als ich ein Jahr alt war. Ansonsten kommt mir keine spezielle Person in den Sinn.

Mein Beruf: Kaufmännische Angestellte

Was ich eigentlich werden wollte: Ich hatte keinen speziellen Berufswunsch - die Ausbildung im kaufmännischen Bereich wählte ich damals, weil sie nach wie vor eine gute Grundlage bildet

Meine Aufgaben in FCT: Bedienung des Beamers in den Gottesdiensten am Sonntagmorgen am Standort Schönenberg

Dieser Song läuft gerade: Morgens, wenn ich zur Arbeit fahre, läuft bei mir meistens Worship, ansonsten Rock/Pop aus den 70-igern.

Dieses Buch liegt auf meinem Nachttisch: "Ich lasse Dich nie allein" von Sarah Young - daraus lese ich jeden Morgen und Abend. "Absturz in den Himmel" von Dale Black: Das Buch wartet schon seit längerer Zeit darauf, endlich mal zu Ende gelesen zu werden.

Das hab ich immer mit dabei: Handy

Eines meiner persönlichen Erlebnisse mit Gott: Meine Mutter hatte einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften, als mein Vater jung verstarb. Ich war damals ein Jahr alt, mein Bruder sechs Jahre alt. Bereits während meinen frühen Zwanzigern musste ich sie zweimal in die Psychiatrische Klinik einweisen. Die Beziehung zwischen meiner Mutter und mir war durch ihre Erkrankung stark belastet. Es entwickelte sich eine ungesunde Abhängigkeit auf beiden Seiten. Wir hatten eine enge, aber wenig herzliche Bindung.
Im Jahre 2005 habe ich Jesus richtig kennengelernt und durfte in den letzten Jahren in FCTchurch vieles lernen. Ich spürte, dass die Gebete meiner Geschwister vieles bewirkten.

Es gab gute, aber auch schlechte Zeiten, in denen mich Mamma bis zu zehn Mal täglich anrief. Obwohl ich häufig beinahe keine Geduld mehr aufbringen konnte, bekam ich immer wieder neue Kraft und Zuversicht. Nach einem schweren Rückschlag musste sie in ein Heim eingewiesen werden. Während den vier Jahren, in denen Mamma im Heim war, verwandelte sich unsere Beziehung um 100%. Ich hätte es nie und nimmer für möglich gehalten, dass wir ein so herzliches Verhältnis entwickeln könnten – einander umarmen und zusammen beten könnten - geschweige denn mir eine so grosse Dankbarkeit und Wertschätzung gezeigt wurde; mein Engagement nicht mehr als selbstverständlich betrachtet wurde, etc.

Mein Arzt und mein ganzes Umfeld hatten grosse Bedenken, was es in mir auslösen würde, wenn ich mich mal endgültig von ihr trennen musste. Doch Jesus ist treu. Er hat mich längere Zeit darauf vorbereitet. Im Sommer 2016 spürte ich immer mehr, dass ich mich um ihre Beerdigung kümmern muss, was ich in der Todesanzeige schreiben soll, etc. Am 30. August 2016 durfte sie "nach Hause" gehen. Ich kann mit Worten nicht ausdrücken, mit welch grossem Frieden und Stärke mich Jesus beschenkt hat.

Espelfest

Ich erhielt sogar die Kraft, bei der Abdankungsfeier einen persönlichen Brief vorzulesen, wovon mir im Vorfeld dringend abgeraten wurde. Viele befürchteten einen Zusammenbruch, doch dem war überhaupt nicht so – im Gegenteil. Ich war wohl traurig, aber gönne ihr die Ruhe von Herzen und bin mir sicher, dass sie um alles in der Welt nicht mehr zurückkommen will. Ich weiss, ich sehe sie und meinen inzwischen ebenfalls im letzten Jahr verstorbenen Bruder wieder.

mit-Bruder

Diese Gewissheit gibt mir immer wieder neue Kraft und Zuversicht - auch in schwierigen Zeiten. Alles, was Gott zulässt, dient schlussendlich denen, die ihn lieben, zum Besten. Die letzten vier Lebensjahre von Mamma waren trotz der vielen schwierigen Umstände ein riesengrosses Geschenk - eine Zeit, in der unsere Beziehung vollständig erneuert wurde und ich dabei lernte, sie langsam immer mehr loszulassen. Ich habe Frieden und kann nur immer wieder Danke sagen.

Ich wünsche mir, dass die Veränderung an meinem Herzen, die nur Jesus bewirken konnte, Menschen in ähnlichen Situationen ermutigen darf – dass sie dadurch das Positive finden können, denn Jesus hat versprochen, dass denen, die ihn lieben, alles zum Besten dient. Das durfte ich erfahren. Er hat mir die Antwort auf die Frage, wozu die manch schwierigen Zeiten denn gut sein sollen, auf diese wunderbare Weise beantwortet.

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Ein Herz aus Gold
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